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Autor Thema: [DnD 4] Andriell  (Gelesen 112 mal)

Cerias

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[DnD 4] Andriell
« am: Februar 12, 2010, 16:30:24 pm »
Andriell – Eine DnD Lifestory


1. Die Heimat.

Andriell wurde im alter von 6 Jahren bei Koros aufgenommen. Seine Eltern lebten damals außerhalb der Stadt tief in den Feenwäldern. Als sich das Dunkel langsam in den Feenwäldern manifestierte war seine Familie eins der ersten Opfer von den Wahnsinnigen Kreaturen die dadurch entstanden sind. Sein Vater war gerade auf der Jagt nach Tieren um die Felle dem Gerber zu verkaufen und das Fleisch an den Metzger zu verkaufen beziehungsweise seiner eigen Familie zum Essen vor zugeben. Während er auf der suche nach einem Wildschwein war überfielen sie ihn. Sie die Kreaturen aus den versuchten Sümpfen, zu einem teil Humanoid zu einem anderen teil verdorben und entstellt. Sie waren überzogen mit Ranken aus den Sümpfen, Algen die an ihnen hinunter hingen und überzogen die Gliedmaßen und den Torso. Das Gesicht war verzerrt zu eine dämonischen  Fratze mit grässlichen Reißzähnen.
Sie überfielen ihn in einer kleinen Gruppe aus dieser Wesen. Sie sprangen von den Bäumen hinab auf ihn und aus den Büschen hinaus. Rissen hin zu Boden und zerkratzten sein Gesicht und seine Augen. Er hatte keine Chance! Es dauerte nur wenige Augenblicke bis seine Gegenwehr gebrochen war. Mit seinem Dolch konnten er, sie zwar treffen, nur die Wunden die er verursachte waren nur marginal. Nach dem er das Bewusstsein und fast schon sein Leben verloren hatten zerrten sie ihn über den verschlungen Boden der Feenwälder zu ihrem Sumpf.

Der Rest seiner Familie war immer Zuhause, er hatte zwei Schwestern. Die eine war gerade einmal ein Säugling, die andere seine große Schwester Lia begann damit das Handwerk ihrer Mutter zu erlernen. Die Kunst die feinsten Stoffe zu Weben. Mit ihren acht Jahren da draußen in der Wildnis wurde es Zeit das sie nun sich nützlich machte. Täglich war sie mit ihrer Mutter im kleinen Raum den sie ihre Weberei nannten, wo sie die begehrten Stoffe der Feenwildnis und den Stoff der Sterne  herstellten und zu Recht schneiderten für die Leute in der Stadt. Andriell war mit seinen 4 bis 5 Jahren noch zu jung um mit seinen Vater auf die Jagt zu gehen. Jedoch trainierte sein Vater immer mit ihn im den Umgang mit dem Langschwert, so wie es Tradition war.
Shylane seine Mutter war eine sehr liebevolle Frau und Mutter, sie konnte kleiner Fliege etwas zuleide tuten und war eine latente Magierin, von ihr hatte Andriell auch das silbrige Haar geerbt. Ihr Talent wurde niemals wirklich entdeckt und gefördert das ihre Familie schon seit Generationen hier tief draußen in der Feenwildnis lebte.
Die Lichtung auf der das Haus der Familie Stand war nicht sonderlich groß und wenn man dort lebte empfand man das Lichtspiel dort nicht sonderlich bezaubernd aber für Außenstehende und besonders Wesen die von außerhalb der Feenwälder lebten musste es einen wirklich idyllisch erscheinen. Wie die Sonnenstrahlen das Loch in dem Blätterdach durchbrachen und die Strahlen auf  die kleine Weide, das Moos und die kleinen Trampelpfade freigaben. Das geräumige Steinhaus was dort stand aus einer Art weißem Marmor mit leichten Ranken und Moos bewachsen. Es wirkte nicht herunter gekommen sondern viel mehr als ob dieses prachtvolle Haus im Einklang mit der Natur wäre.

Es waren nur schon Tage her das Lyridas, Andirells Vater nicht wieder zurückgekehrt war. Das er gelegentlich zwei Tage unterwegs war, war nichts besonderes jedoch nun brach der dritte Tag an und  sorge machte sich in der kleinen Familie breit. Sie waren alle es nicht gewohnt dass ihr Vater sich nicht meldete. Sie fragten immer wieder nach ihrem Vater jedoch konnte Shylane keine antwort darauf geben. Lia wollte nicht mehr bei ihrer Mutter in der Weberei bleiben sondern Ausschau nach ihrem Vater halten. So ging sie aus dem Haus und rief nach ihrem Vater, keine Antwort kam sie ging langsam zum Rand der Lichtung und etwas darüber hinaus.
Mittlerweile war die Wesen weiter vorgedrungen, weit am von ihrem Sumpf waren sie fast bis zu der Lichtung vorgedrungen und Lia lief ihnen unbewusst in die Arme. Ein Aufschrei „Ahhhhh!“ und das Leben von Lia war zu Ende. Die Wesen zerrissen ist fast in der Luft sie hatte dem bestialischen Verhalten der Wesen nichts entgegen zusetzen. Sie weideten sie aus ihren Gedärmen ihre Organe, brachten ihre Knochen, all diese Grausamkeit innerhalb weniger Augenblicke.
Shylane schrak auf in der Weberei ihr wurde bewusst das etwas geschehen war. Sie rannte zur Haustür und blieb kurz hinter ihr stehen. Die Wesen trotteten auf sie zu, sie waren noch nicht fertig, es war noch mehr Beute dort. Vorschreck versteinerte Andirells Mutter, sie brauchte einige Blick das grauen zu realisieren wie im Hintergrund von den ersten Wesen die sie Erblicken konnte noch ihre Tochter gefleddert wurde.
Langsam nahmen die abartigen Wesen Geschwindigkeit auf als sie Shylane in der Tür sahen. Sie kam wieder zu sich und rannte ins Haus zurück. Die Tür schlug zu und sie rief panisch nach Andriell er sollte zu seiner kleinen Schwester Laufen. Sie war außer sich, ihr wurde klar das dies wohl ihr ende sein würde. Andriell kam ihr seiner Mutter entgegen gelaufen. Die Wesen waren bereits ins Haus eingebrochen und labten sich gerade an seiner kleinen Schwester. Er kam mit entsetztem verheultem Gesicht zu seiner Mutter. Diese Nahm ihn am Arm und zog ihn in das Schlafzimmer seiner Eltern. Sie suchte dort panisch nach einer alten Schriftrolle.
Die Wesen kratzten und klopften an der Tür. Sie sprangen gegen die Tür um sie auf zu bekommen. Aber noch hielt sie Stand. Shylane zitterte schnell und voller Angst, die Schriftrolle  sollte zumindest Andriell vor diesem grauenvollen Tod retten. Sie legte all ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche in dieses Ritual. Sie wusste nicht genau was sie tat mit diesem Ritual, es war ihr nur bekannt dass es sein Portal öffnet und ihre Rettung sein könnte. Die Tür brach und die Wesen drangen ein, sie waren Bestialisch, zerstörter Gesichter mit  unnatürlichen Reißzähnen die aus dem Mund heraus ragten vollkommen willkürlich.


2. Die Wege trennen sich.

Das Portal öffnete sich und sog Andriell und Shylane ein die sich aneinander festhielten, jedoch einen Augenblick zu spät eins der Wesen riss noch mit seiner Pranke nach Shylane und verpasste ihr eine große Wunde am Rücken. Durch die Latente Magie der Mutter nahm sie alle dieses grauenvollen Taten dieser Wesens die es begangen hatte. Sie erlebte zig Tode von Tieren und anderen Wesen mit wie sie über sie herfielen, als ob sie selbst dabei gewesen wäre auch der Tod ihres Mannes und ihrer Tochter erlebte sie innerhalb des Momentes war.

Es war Dunkel, erst langsam gewöhnten sich die Augen an diesen Raum. Rote, Lila und dunkel Blaue Schlieren waren am Himmel zu sehen, zumindest das was über ihnen war. Weil dort wo sie Standen musste ja der Boden sein oder nicht? Shylane hatte keine Ahnung wo sie war. Es war kalt und vollkommen unnatürlich, wo waren sie nur. Andriell war total entsetzt und klammerte sich an seine Mutter. Shylane hingegen hatte noch mit dem vor kurzem erlebten zu kämpfen. Es verging Zeit, man konnte nicht sagen wie viel, jedoch verging sie ohne das sich was veränderte. Zumindest lebten sie noch und waren diesen Wesen entkommen? Ging Shylane durch den Kopf als sie sich einwenig beruhigt hatte und Andriell im Arm hielt. Eine Stimme erklang in ihrem Kopf. „Ihr gehört nicht nach hier, aber trotzdem seid ihr nach hier gekommen.“  Sie schaute sich um aber konnte niemanden erkennen der das gesagt hatte. Zur Sicherheit hielt sie Andriell die Ohren zu. „Was  willst du, geh weg, geh weg!“ sagte sie ängstlich und abwehrend. „Wir wollen nur in die Stadt, nach Mithrendain.“ Die Stimme lachte höhnisch in ihrem Kopf. „Arme verlorene Wesen, ihr habt keine Ahnung wo ihr seit. Ich kann euch helfen dorthin zukommen wohin ihr wollt. Auf sicherem Wege.“  Die Stimme klang zunehmend verführerischer im Unterton. Es war eine Möglichkeit für sie diese Zwischenebene in der es Fest saß zu verlassen. Shylane sagte nichts dazu, sie war total verängstigt, was sollte sie nur tuten? Sie hatte wirklich keine Ahnung wo sie war. „Ich will dass meinem Sohn nichts passiert. Also was willst du dafür?“ stotterte sie vielmehr vor sich hin während sie Andriell fest die Ohren zuhält. „Ihr werdet mir verhelfen auch hier heraus zu kommen.“ Sie sah sich weiter um jedoch konnte sie noch immer niemanden ausmachen von dem diese Stimme auskam. „So lange meinem Sohn nichts geschieht bin ich Einverstanden! Nur meinem Sohn darf nichts geschehen, das ist meine Bedingung!“ brüllte sie hinaus. „So soll es sein, deine Hülle wird ab nun auch die meine Sein.“  Shylane schrie vor erneutem Schmerz auf. Ihr Kopf wollte förmlich explodieren ihre Glieder brannten, ihre Nerven waren bis auf das äußerste gereizt.
Ein Portal öffnete sich und verschlang Andriell und Shylane, langsam tat sich die Feenwildnis wieder in der nähre der Stadt auf. Beide fielen ein Meter aus der Luft auf den Boden und kullerten einwenig über das Unterholz. Shylane schrie vor schmerzen auf, nicht wegen dem Sturz sondern wegen dem was aus ihrem Rück hinaus stach. Lange tentakelartige Spinnenbeine brachen aus ihrem  Rücken hinaus. Sie hatte einen Packt mit einem Dämon geschlossen ihre Seele und ihren Körper für die Sicherheit ihres Kindes verkauft.  Leichter horn wuchs begann an ihrer Stirn jedoch brach es noch nicht so hemmungslos durch wie auf ihrem Rücken. Sie schrie voller schmerz hielt sich den Kopf und begann sich auf dem Boden zu wälzen.



Andriell kam vorsichtig wieder zu ihr. Sie sah ihn an und weinte voller Schmerz, was hatte sie nur getan? So könnte sie niemals für ihn sorgen. Ihr Kopf brannte innerlich, der Dämon in ihr begann sich richtig ein zu nisten. Aber das war der Preis den sie dafür Zahlen musste das ihr Sohn überlebt. Sie fasste nach Andirells Gesicht, er schrak zurück er wusste nicht genau was da vor sich ging. In ihrem aufkochenden Zorn der von dem Dämon ausging hielt sie ihn richtig fest. Sie meinte es nur gut. Sie starrte in seine Augen und begann instinktiv einen Zauber zu wirken und nahm ihn für die nächsten zehn vielleicht ein paar Jahre mehr die meisten Erinnerungen an diesen Tag. Daraufhin schubst sie ihn weg. „Lauf! Lauf in die Stadt, man wird sich um dich kümmern.“ Die Tränen rannen ihre Wangen runter während sich leicht weiße ganz kurze Hörner durch ihre Haut im Gesicht brachen. Andriell lief weg zur Stadt wie seine Mutter es wollte.


3. Mithrendain

Andriell rannte wie vom Teufel gebissen los, einfach an den Wachen vorbei in die Stadt. Sehr weit ist er jedoch nicht gekommen, kurz nach dem er in der Stadt war, standen auch die Wachen neben ihm und hielten ihn fest. Was Andriell erst einmal nicht realisierte. Er wollte weiter laufen, laufen bis er nicht Sicherheit war. Er wusste nicht mehr warum aber er musste in Sicherheit. Die Wachen wunderten sich im ersten Moment warum der Junge so warm war, es war fast unangenehm ihn fest zuhalten, bevor sie sich daran erinnerten das sie Ihre Magie auch solche Fähigkeiten hatten. Die Zwei Wachen schauten sich an und der eine nickte nur kurz worauf hin mit einem gezieltem Schlag Andriell das Bewusstsein genommen wurde. Sicher war sicher, sie hatten schon die wildesten Sachen mit Magiern erlebt. Sie standen noch einige Minuten dort und überlegten wie sie nun weiter verfahren sollten. Sie wussten nicht zu wem der Junge gehört, woher erklommt und was er überhaupt will. Da er ein magisches potenzial anscheinend hatte. Beschlossen sie ihn zu dem alten Koros zu bringen. Diesem exzentrischen Magier in seinem Turm. Sollte er sich um den kleinen Kümmern, er war immerhin ein Magier und wüsste sicherlich was zu tuten wäre. Davon gingen sie zumindest aus.

Als Andriell wieder zu sich kam saß er auf einem Schemel in der Ecke. Er schaute sich in dem Raum um. Überall standen Regale mit Büchern, Tisch mit Büchern und noch mehr kleine Tische mit Büchern. Zwischen diesen ganzen Büchern entdeckte er vereinzelt Sitzmöglichkeiten. Dort drüben standen die zwei Wachen und waren mit einem Mann in seltsamer Gewandung am sprechen.  Er konnte nicht genau verstehen was sie sagten. Dann verabschiedeten sich die beiden und ließen Andriell der doch mittlerweile sehr verschüchtert war mit dem seltsamen Mann zurück. Nun konnte man durch den schein einiger Kerzen sein verbranntes Gesicht erkennen. Das machte den Mann nicht unbeingt sympathischer für Andriell. Er stellte sich als Koros vor, hoher Magier dieses Turmes. Andriell konnte damit gar nichts anfangen, was sollte er den bei einem Magier? Nun ja er wollte nun erstmal nicht mehr weglaufen, auch wenn so ein Magier auch nicht so gute Sicherheit ausstrahlte wie seine Mutter und sein Vater. Er fragte wo seine Eltern seinen, er wüsste nicht wie er nach hier gekommen sein und seine Eltern würden sich sicherlich schon sorgen machen. Koros erzählte ihm nur ein teil der Wahrheit die er herausgefunden hatte und es war zulange her das sich jemand mit solch magischem Talent 'freiwillig' gemeldet hatte um unter ihm die Magie zu studieren.  So erzählte Koros ihm das seine Eltern ihn erst einmal her geschickt hätten damit der die Wege der Magie studieren kann und er somit nun sein Student wäre und gut auf ihn hören müsste. Andriell war total geknickt weil er von dem alles nichts wusste und gelernt hatte älteren nicht zu widersprechen. Aber warum musste es nur so ein beängstigender Mann sein bei dem er studieren soll?
Koros hatte derweil beschlossen nichts davon zu erzählen dass irgendeine Magie auf ihn gewirkt wurde damit er irgendwelche Sachen vergaß. Sollte er es eines Tages selbst entdecken und es überwinden wäre er sicherlich reif genug um die Wahrheit zu verstehen und ebenso Koros Entscheidung ihm nichts davon zu sagen. So begannen die qualvolle Lehre für Andriell unter Koros begonnen mit Putzarbeiten und lesen lernen, hingehend zum schreiben lernen und die ersten Magischen Tricks erlernen. So zogen die ersten Monate ins land.
4. Eine neue Schwester
Mit der Zeit wurden die ganzen Aufgaben die er bekam von Koros langweilig und öde, er wollte noch einmal etwas erleben. Frische Luft außerhalb des Turmes schnuppert. Es dauerte einige Zeit bis er es geschafft hatte den alten Magier zu überreden dass er auch mal raus müsste um den Kopf frei zu bekommen. So erhielt er die Freiheit einmal die Woche für einen halben Tag den Turm zu verlassen.
Bei seinem ersten 'Freigang' ging er an den Rand der Stadt auf eine kleine Wiese an einem Bach, er saß dort verträumt und lauschte dem plätschern des Baches wie er es früher immer gern getan hatte mit seinem Vater zusammen. Nach einiger Zeit kam ein kleines Mädchen? Auf die Lichtung, es sah seltsam aus. Es war braun mit Feuer roten Haaren und hatte einen Schwanz und Hörner. Andriell fand das sehr seltsam und beobachtete sie etwas wie sie einem Schmetterling hinterher sprang und vollkommen davon fasziniert war das sie nicht bemerkte wie sie immer weiter auf den Bach zusteuerte und endgültig darein sprang ohne es zu bemerken.
Andriell half ihr aus dem Bach heraus.




 


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